Elektronisches Patientendossier

Obwohl das EPD ausschliesslich für stationäre Leistungserbringer zwingend ist, so hat diese Digitalisierungswelle Einfluss auf die Arbeitsweise in der gesamten Gesundheitsbranche. Ärzte, Spitäler, Apotheken, Heime, Spitex und Therapeuten sind genauso betroffen und stehen grossen Chancen gegenüber. Es stellen sich Fragen, die unabhängig der Organisation und gleichermassen für eHealth wie auch die Einführung des EPD relevant sind:

  • Wie lassen sich durch Automatisierung Effizienz- und Qualitätsgewinne realisieren?
  • Wie funktioniert der systemübergreifende Datenaustausch innerhalb der Institution und welches System ist führend?
  • Wie werden die für den externen Datenaustausch notwendigen IHE-Standards eingehalten?
  • Wie können der Datenschutz und die Informationssicherheit garantiert werden?

Die Antworten auf diese Fragen sind weder trivial noch für alle Leistungserbringer gleich.

Dank unserem breiten Dienstleistungsspektrum können wir Sie an verschiedenen Stellen unterstützen: Wir haben die richtigen Personen, um ein Konzept bezüglich der IHE-Kompatibilität Ihrer Systeme zu erstellen, Sie bei strategischen Entscheidungen bezüglich Ihrer IT- und Daten-Architektur zu beraten, die Projektleitung im Anbindungsprojekt zu übernehmen oder Ihr Projektteam bereit für die Einführung des EPD zu machen.

EPD-Umsetzungskarte

In der EPD-Umsetzungskarte sind sämtliche unserer Erfahrungen aus den diversen vergangenen EPD-Projekten gesammelt: Die EPD-Umsetzungskarte reduziert die Komplexität eines EPD Anbindungsprojekts auf ein Minimum und zeigt Ihnen auf eine einfache Art und Weise, wie Sie Ihr EPD Anbindungsprojekt durchführen können. An den entsprechenden Stellen der Umsetzungskarte finden Sie praktische Hilfsmittel und Vorlagen.

Matthias Sauterel
lic. phil. Mitglied der Geschäftsleitung, Director +41 58 320 30 36hc/ppa//leretuas/saihttam
Foto Mathias Hörnlimann
Mathias Hörnlimann
Master of Arts in Management, Organisation und Kultur Consultant +41 58 320 30 19hc/ppa//nnamilnreoh/saihtam

Health Check «EPD Anbindung»

Der Fahrplan von eHealth Suisse ist klar vorgegeben. Das Hauptaugenmerk beim Fokusthema «EPD Anbindung» zielt darauf, wie die gesetzlichen Vorschriften eingehalten und das EPD sinnstiftend eingesetzt werden kann. Und natürlich auch wie sich eine intelligente Anbindung positiv auf die eigenen Prozesse auswirkt und Ihr Gesundheitsfachpersonal im Alltag entlasten kann.

Sind Sie gesetzlich verpflichtet, bis 2020 bzw. 2022 an eine Gemeinschaft oder Stammgemeinschaft angebunden zu sein, und wissen nicht genau, wo starten?
Sind Sie unschlüssig, wie fest die eigenen Systeme und Prozesse angebunden werden sollen und was am besten zu Ihrer Institution passt?
Ist Ihnen unklar, welche Systeme die gesetzlich benötigten Daten sendet und wie die Prozesse dazu aussehen müssen?
Haben Sie sich bereits mit dem Thema EPD auseinandergesetzt und möchten nun das Anbindungsprojekt sauber aufgleisen?

Dann erarbeiten wir mit Ihnen folgende Ergebnisse:

  • Ihr EPD Zielbild
  • Ihre EPD Anwendungsfälle
  • Ihr EPD Massnahmenpaket

Gemeinsam finden wir heraus, wie Sie die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen und Ihr digitales Potential ausschöpfen. In zwei Workshops à je 4 Stunden gehen wir auf die zentralen Herausforderungen und Ihre konkreten Fragen in Bezug auf die gesetzliche Erfüllung der Bundesverordnung zum elektronischen Patientendossiers ein.

EPD Blueprints

Die Anwendungsfälle für das elektronische Patientendossier (EPD) wurden durch verschiedene Organisationen bereits mehrfach beschrieben. Die APP hat in drei Service Blueprints sämtliche EPD-Kernanwendungsfälle aufgenommen, mit dem Ziel wieder den Patienten in den Fokus zu stellen und die Dinge einfach zu halten.

Ab dem Frühjahr 2020 sollen Patienten in der Schweiz von überall mit einer Onlineverbindung auf ihr elektronisches Patientendossier (EPD) zugreifen können. Hierbei entstehen neue Anwendungsfälle, welche die beteiligten Akteure wie beispielsweise das medizinische Fachpersonal in einem Spital betreffen. Es gibt verschiedene Best-Practices, jedoch sind die Anwendungsfälle nicht zentral vorgegeben, sondern variieren je nach Autor und Interesse. Die APP hat nun diese heterogene Landschaft analysiert und deren Gemeinsamkeiten in drei Service Blueprints abstrahiert.

Die APP durfte in den letzten Jahren, mit Ausnahme der Patienten, bereits alle Akteure im Umfeld des elektronischen Patientendossiers (EPD) begleiten. Von verschiedenen Gesundheitseinrichtungen, über die Stammgemeinschaft axsana bis hin zum zuständigen Koordinationsorgan beim Bund, der eHealth Suisse. In der Zusammenarbeit mit den verschiedenen Akteuren wurde immer wieder deutlich, welch vielschichtige Angelegenheit die Einführung des EPD mit den vielen betroffenen Akteuren und einem gewissen Interpretationsspielraum bei den nationalen Vorgaben ist. Allen voran die betroffenen stationären Leistungserbringer wie Spitäler, Rehakliniken und Heime stehen vor vielschichtigen Herausforderungen und haben ein Interesse an einfachen Hilfestellungen.

Entsprechend wurde bei der Erarbeitung der Service Blueprints darauf geachtet, dass die Dinge einfach dargestellt sind. Die eHealth Experten der APP haben sich bei der Ausarbeitung auf den Kern des EPD begrenzt und alle Anforderungen auf die drei Serivces „EPD eröffnen“, „EPD nutzen“ und „EPD schliessen“ beschränkt. Bei den drei Services können die Interaktionen zwischen Patient und den Mitarbeitenden der Gesundheitseinrichtungen aufgezeigt und Hintergrundaktivitäten abgeleitet werden. Somit können nicht nur für Patienten sicht- und greifbare Aktivitäten, sondern auch unterstützende Prozesse, beispielsweise mit der Stammgemeinschaft oder weiteren Leistungserbringern, dargestellt werden.

Die drei Services wurden bewusst aus der Perspektive der Patienten erarbeitet, da die Hauptnutzen des EPD den Patienten zugutekommen werden. Die behandlungsrelevanten Dokumente werden zukünftig an einem Ort verfügbar sein, auch in Notfällen. Dabei entscheidet der Patient darüber, wer auf die Dokumente zugreifen darf. Dank der chronologischen Darstellung der Aktivitäten in den Service Blueprints kann die Komplexität des EPD, die sich wie bei einem Eisberg mehrheitlich unterhalb der Sichtbarkeitslinie manifestiert, empfängergerecht dargestellt werden.

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